SCHULD IST DIE GLOBALE ERWÄRMUNG

Ein Geologen-Team entdeckt in der Arktis ein verschollen geglaubtes Kriegsschiff der Nazis: die Himmelsfaust, ein gigantischer Stahlkoloss aus dem Dritten Reich, randvoll mit unvorstellbaren Zerstörungsmaschinen. Wissenschaftler forschten dort an streng geheimen, kriegsentscheidenden Kampfmitteln und erschufen die Reichsflughaie: raketenbetriebene Monster, deren Piloten genetisch mutierte, mit übernatürlichen Kräften ausgestattete, untote Supersoldaten sind.

Dr. Klaus Richter, geistiger Urvater dieses Experiments, ist gezwungen, seine todbringende Armee der Untoten zu stoppen, um die Menschheit und den Planeten Erde vor dem scheinbar sicheren Untergang zu bewahren. Seine Töchter Angelique und Diabla stellen sich der Bedrohung, die ihr Vater vor 75 Jahren auf die Welt los ließ…

Die Zeit heilt nicht alle Wunden!

Dr. Klaus Richter. CEO Dead Flesh Force

 

“Im Himmel ist die Hölle los!”

WIE KOMMT MAN AUF SOLCH EINE IDEE?

Im Traum! Sky Sharks ist das Ergebnis eines Traums, den ich nach einem anstrengenden zweitägigen Werbespot-Dreh für einen großen Autokonzern hatte. Absurd was Autos auslösen können! Anstelle von über Wolken hüpfenden Schäfchen flogen Zombis auf raketenbetriebenen Haien durch den Himmel. Was für eine abgedrehte Idee.

Mit dem Plan, daraus einen “kleinen”, lustigen Trashfilm zu machen, stellte ich die Idee tags darauf enthusiastisch meinem Bruder Carsten vor, der sie mit folgenden Worten ablehnte: “So einen Scheiß will doch keiner sehen!” Auch wenn Carsten die Idee für sich sofort ad acta legte, ging mir die Idee einfach nicht mehr aus dem Kopf. Als ich Monate später unseren alten Freund Yazid auf den Cannes Filmfestspielen traf, konnte ich nicht anders, als ihm meine Idee ebenfalls zu pitchen. Seine Reaktion:” Ich bin dabei!

Nur mit der Idee im Gepäck (zu diesem Zeitpunkt also noch ohne Drehbuch) konnten wir den Film im Pre-Sale in 52 Länder verkaufen! Dazu fiel mir dann nur ein leicht triumphierendes und salopp ausgedrücktes: „Geht doch, man muss nur die Eier haben!“ ein.

Marc Fehse, Mastermind of da Shit

 

AUS DEM TAGEBUCH EINES PRODUZENTEN

…Update. Ich hasse mich! Worauf hab ich mir hier eingelassen und was hab ich mir damit eigentlich angetan? Tag 22 der Dreharbeiten. Die Crew droht zum wiederholten Male, die Koffer zu packen. Ich kann’s verstehen. Regisseur und Kameraassistentin sind drei Stunden zu spät zum Dreh erschienen. Das ich nicht über Nacht ergraut bin, grenzt an ein Wunder – mental note: muss noch Schnaps kaufen…

Möglicherweisen stellen sich einige von Euch die Dreharbeiten von Sky Sharks so oder so ähnlich vor. Weit gefehlt! Die Zeit war – im positiven Sinne – der Wahnsinn. Auch wenn wir von Mitte Juni bis Ende September gefühlte 24h täglich in unserem Studio verbrachten; unfassbaren Stress hatten, weil wir teilweise über 300 Leute am Set koordinieren und Panzer, Explosionen, Blutorgien, Latexmasken organisieren mussten; mittlere Katastrophen wie nicht genügend vegetarisches Essen zu managen hatten; hinnehmen mussten, dass der Regen wieder einmal zur falschen Zeit einsetzte; undichte Wassertanks stopfen und Komparsen anleiten mussten und uns mit vielen weiteren Dingen „herumschlagen“ mussten, die uns– im negativen Sinne – in den Wahnsinn hätten treiben können, wollen wir diese unvergessliche Zeit nicht missen!

Das lag nicht zuletzt am Team: es gab nicht ein einziges böses Wort, keine Reibereien, Eitelkeiten oder Winkelzüge, es gab keine »Ich bin der Beste«-Attitüde.

Den Spirit von Sky Sharks kann man kaum in Worte fassen, den muss man erleben.

Carsten Fehse, Ausführender Produzent